KK_Neumarkt_2018_19_Weltpokal_Zapresic_kl

Bozen, 22. November 2018 – Vor eineinhalb Monaten hat die KK Neumarkt beim Weltpokal im kroatischen Zapresic Südtiroler Sportgeschichte geschrieben. Der Landesmeister belegte beim renommierten Klub-Wettbewerb als erster Südtiroler Verein den dritten Platz. Nun wollen die Unterlandler auch in der bevorstehenden Champions League für Furore sorgen. Leicht wird dieses Unterfangen aber nicht.  

Die „Königsklasse“, die an diesem Samstag mit dem Achtelfinal-Hinspiel beginnt, ist ein äußerst elitärer Kreis. Hier kegeln die besten Klubs aus den stärksten Ligen der Welt. Und das im K.O.-System. Nach Hin- und Rückspiel steigt der Sieger in die nächste Runde auf. Die letzten vier verbleibenden Klubs tragen Anfang April ein Final Four aus, das vom 29. bis 31. März 2019 in Zapresic in Kroatien stattfinden wird.

Neumarkt steht im Achtelfinale dem ungarischen Klub Szegedi TE gegenüber und hat im Hinspiel an diesem Samstag ab 13 Uhr in Leifers Heimrecht. Szeged, das ist nicht irgendein Kegelverein, sondern der Klub, der gemeinsam mit der deutschen Mannschaft Rot-Weiß Zerbst die Champions League in den vergangenen Jahren dominiert hat. Szegedi TE hat die „Königsklasse“ bereits vier Mal gewonnen. Neben den Siegen in den Jahren 2006, 2013, 2014 und 2016 belegte Szeged vier weitere Male den zweiten Platz (2005, 2010, 2015 und 2017) und wurde 2011 Dritter. Seit 2013 hat es Szegedi TE immer ins Final Four geschafft. Eine beeindruckende Bilanz.

Gelingt Neumarkt die Revanche für das Viertelfinal-Aus im Februar 2017?

Die Kegler Neumarkts und des ungarischen Top-Vereins kennen sich bestens. So standen sie sich in der Champions League auch schon gegenüber. Zuletzt in der Saison 2016/17, als Szeged mit zwei Siegen den Einzug ins Final Four perfekt machte. Damals spielten in den Reihen der Magyaren Igor Kovacic und Robert Ernyesi. Die beiden serbischen Mannschaftsweltmeister wechselten zu Beginn der Saison 2017/18 ins Unterland.

Neumarkt hat viel Respekt vor den Keglern aus Szeged – aber mit Sicherheit keine Angst.  „Ich sehe die Chancen bei 50:50, vielleicht sogar mit kleinen Vorteilen auf unserer Seite. Wir sind gut in Form, das Selbstvertrauen ist groß und auf unserer Heimbahn in Leifers haben wir heuer schon viele gute Partien gezeigt. Ich denke, dass unsere ausländischen Spieler stärker sind, als jene von Szeged. Ein kleiner Nachteil könnte hingegen die Tatsache sein, dass wir zuerst zu Hause antreten müssen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir uns eine gute Basis für das Rückspiel in Ungarn legen können“, sagt Neumarkts Kapitän Wolfi Blaas.

Das Hinspiel findet am Samstag, 24. November in Leifers statt. Die Partie ist für 13 Uhr angesetzt. Der Eintritt ist frei. Das Rückspiel in Ungarn wurde hingegen für den 8. Dezember um 13 Uhr festgelegt.

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