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Passeiertal, 7. Jänner 2021 – In Hinblick auf den Weltcup der Rennrodler auf Naturbahn, der vom 14. bis 17. Jänner im Passeiertal gastiert, wurde auf der Bergkristallbahn sehr fleißig trainiert. War nach dem Jahreswechsel die österreichische Nationalmannschaft vor Ort, so machen sich am Donnerstag und Freitag die „Azzurri“ mit der technisch anspruchsvollen Rodelbahn vertraut.

Sportdirektor Armin Zöggeler hat A- und B-Kader der Rennrodler auf Naturbahn zum Trainingslager ins Passeiertal einberufen. Somit sind Stefan Federer, Patrick Pigneter, Alex Gruber, Mathias Troger, Matthias Lambacher, Patrick Lambacher, Maximilian Gräber, Florian Clara, Greta Pinggera, Nadine Staffler, Lea Stangl, Evelin Lanthaler und Daniela Mittermair auf der Bergkristallbahn im Einsatz, wo sie an den beiden Trainingstagen bis zu vier Fahrten absolvierten.

„Die Bahn befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand. Das Thermometer zeigt minus 10 Grad Celsius an, es ist also recht frisch, aber zum Trainieren perfekt. Komplimente an Bahnchef Hubert Folie, der wirklich ganze Arbeit geleistet hat. Die Vorfreude auf den Heimweltcup ist natürlich riesengroß, auch wenn leider keine Fans vor Ort sein dürfen. Dafür werden die Rennen im Livestream übertragen. Meine ärgste Widersacherin wird nächste Woche sicher Greta (Pinggera) sein, aber auch Tina Unterberger und Ekaterina Lavrentjeva darf man nie vergessen. Sie alle können auf dieser Bahn sehr schnell sein“, sagte eine blendend aufgelegte Evelin Lanthaler, die als Weltcup-Gesamtführende zum Heimweltcup ins Passeiertal kommt.

Es kommt auf jeden Zentimeter an

Gruber_Alex_Training_Passeier_07_01_2021_Credits_hkMediaIhre Teamkollegen Alex Gruber und Patrick Pigneter können es ebenfalls kaum erwarten, bis es in der kommenden Woche auf der Bergkristallbahn zum großen Showdown kommt. „Der Bart ist schon leicht gefroren, aber das heißt, dass es schön kalt und die Bahn richtig hart und schnell ist. Jetzt heißt es die richtige Abstimmung beim Material finden, damit wir bei den Rennen nächste Woche Vollgas geben können“, schmunzelte Weltmeister Gruber. „Ich gehe davon aus, dass wir nächste Woche Rennen mit sehr knappen Zeitabständen sehen werden. Denn das ist hier im Passeiertal meistens so. Alex Gruber, Thomas Kammerlander und Michael Scheikl werden, aller Voraussicht nach, meine stärksten Konkurrenten sein“, analysierte hingegen Pigneter. Der Völser ist auch im Doppelsitzer mit Florian Clara am Start, wo das erfolgsverwöhnte Duo die ersten beiden Saisonrennen in Winterleiten für sich entscheiden konnte.

Der Weltcup im Passeiertal beginnt am Donnerstag, 14. Jänner mit einem Trainingstag. Am Freitag, 15. Jänner gibt es bereits die ersten Entscheidungen, und zwar bei den Einsitzern der Männer (Finale ab 11 Uhr), der Frauen (ab 12 Uhr) und bei den Doppelsitzern (ab 14 Uhr). Am Samstag und Sonntag stehen vier weitere Entscheidungen an.

Foto: hkMedia

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